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Unser Kink-Knigge

Lasst die gesellschaftliche Werte und Normen vor der Tür und respektiert jeden Menschen, in seiner Einzigartigkeit. Pervers gibt es bei uns nicht. Wohl aber gegenseitiges Vertrauen, Werte und Normen. 

Die Verhaltensregeln sollen den gemeinsamen Umgang in unserer Community und auf unseren Veranstaltungen regeln. Sie sollen dafür sorgen, dass sich alle Beteiligten sicher und wohl fühlen und dass jeder weiß, was er zu erwarten hat.

Unser Kink-Knigge in 15 Regeln 

  1. Eventbeschreibung durchlesen

    Wir machen Veranstaltungen an unterschiedlichen Orten, für unterschiedliche Zielgruppen und mit speziellen Mottos und Themen. Einige der hier aufgeführten Regeln können dann auch gezielt gestrichen oder abgewandelt werden... Lest euch daher vorher bitte die Eventbeschreibung durch um Überraschungen zu verhindern. 
     

  2. Zielgruppen & Tür schafft einen Safer Space
    men-, men+*- oder SMINT*-only oder doch open4all? Entsprechend schaffen wir für die jeweilige Zielgruppe einen Safer Space, der auch in den Events in der Zielgruppenbeschreibung definiert ist. Wichtig ist, dass du an der Tür der Zielgruppe angehörig zu erkennen bist. Die Entscheidung der Tür ist endgültig.

     

  3. Respektvolle Events
    Auf unseren Events tolerieren wir keine Form von Diskriminierung. Dies inkludiert Aspekte wie Rassismus, Age- oder Bodyshaming, Sexualitäts- oder Identitätsfragen, Gear-Shaming oder ähnlichem. Solltet ihr kein Interesse an Eurem Gegenüber haben, so sagt einfach, dass ihr kein Interesse habt oder weißt ihn anderweitig freundlich zurück.

     

  4. Keine Belästigung
    Wir wünschen keine Belästigung auf unseren Events. Hierzu gehört unaufgefordertes Grapschen, aufdringliche Ansprache, zu nahes Herantreten, Genitalien oder ähnliches entgegen strecken oder jemanden damit berühren. Akzeptiert eine Abfuhr und widmet euch den anderen spannenden Gästen.

     

  5. Seid friedlich
    Pöbeln, Streit, Lästern oder ähnliches hat bei uns ebenfalls nicht zu suchen. 

     

  6. Vermeidet penetrante Körpergerüche & Dirty Spiele
    Auch wenn ihr persönlich auf Gerüche steht, andere Gäste tun dies nicht. Wir bitten Euch daher auf die eigene Körperhygiene zu achten und Spiele zu unterlassen, die andere Gäste belästigen könnten. 

     

  7. Diskretion 
    Jeder Gast sollte selber entscheiden, wie weit er sich preisgeben will und wie anonym er bleiben will. Verbreitet daher keine Namen oder persönlichen Details anderer Gäste. Ist dir Diskretion wichtig, so erzählt nicht deinen wahren Namen oder eindeutige Details, die du nicht preisgeben willst. 

     

  8. Handyfreie Zone
    Bitte gebt Eure Handys an der Bar ab. 

     

  9. Picture Policy
    Fotos und Videos dürfen ausschließlich durch unser Team gemacht werden und werden immer mit vorherigem Einverständnis aller Abgebildeten gemacht. 
     

  10. Hygiene 
    Hinterlasst die Spielflächen wie ihr sie vorfinden wollt: aufgeräumt, sauber und desinfiziert

     

  11. Politik der klaren Wort
    Erst "Ja heißt Ja" und dann "Nein heißt Nein". Redete miteinander, was gehen darf und wenn es dann in der Umsetzung doch nicht mehr passen sollte, dann brecht es wieder ab. Hierfür könnt ihr die folgenden Codes nutzen oder einfach klare Wort!

     

  12. Geltende Codes
    Die folgenden Code-Wörter gelten zusätzlich:
    Ampel-Code: “grün” = stärker, “gelb” = gut so, “rot” = weniger
    “Mayday” = Abbruch

     

  13. Lasst jedem seinen Raum
    Lasst jedem seinen Raum zu Spielen und greift nicht unaufgefordert ein, außer im Notfall oder bei “Mayday”. Denkt ihr, dass die Teilnehmer zu extrem Spielen, etwas falsch machen oder ähnliches, holt einen von unserem Team.

     

  14. Safe(r) Play & Sex (SSC vs. RACK)
    Safer Sex und SSC sind gesetzt, bis es eine eindeutige andere Absprache gibt. Teilt dies bitte unserem Team mit, so dass wir hier nicht eingreifen müssen. Unterlasst Praktiken mit denen ihr nicht vertraut seid. Fragt gerne unser Team.

     

  15. Verantwortung
    Jeder ist für sein Handeln auf unseren Veranstaltungen selber verantwortlich. In einer Play Session trägt der Dom für seinen Sub die Verantwortung. Der Sub muss dem Dom aber frühzeitig und ggf. wiederholt über Einschränkungen, Tabus und evtl. aufkommende Schäden informieren
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Unser Awareness-Ansatz

Awareness wird bei uns groß geschrieben und unser Ansatz beruht auf den folgenden Säulen: 

  1. Rahmen setzen: Als Veranstalter haben wir die Möglichkeit, klare Spielregeln zu setzen und das tun wir auch mit unserem Kink-Knigge und dem polynormalen Spirit. Hier sind grundlegende Dinge festgelegt, wie Einvernehmlichkeit, Respekt, Sicherheit, Stoppwörter, Diskretion, Foto-Politik und einiges mehr. Jeder Teilnehmer akzeptiert und verpflichtet sich mit dem Erwerb des Tickets zu diesen. Viele Menschen, die sich darin nicht wiederfinden können, werden gar nicht erst teilnehmen und sollte ein Mensch auf unseren Events sich gegen diese Spielregeln verhalten, so können wir ihn jeder Zeit vor die Tür setzen. 
     

  2. Ausbilden und Aufklärung: Ein weiterer Baustein in unserer Awareness-Politik ist die Ausbildung und Aufklärung. Gerade jene, die neu bei unseren Events sind, werden hier gezielt an die Hand genommen und haben im Rahmen von Workshops und Gesprächen die Möglichkeit, sich intensiver mit dem Thema zu beschäftigen. Aber auch das "Soziale Lernen", also das Abschauen von erfahrenen Teilnehmern, ist ein wichtiges Element.
     

  3. Monitoring: Vor Ort haben wir ein geschultes Awareness-Team, welches sich unter die Teilnehmer mischt. So bekommen sie Dinge bereits frühzeitig mit und können Situationen beobachten oder eingreifen, bevor sie kippen. Aber auch viele andere, erfahrene Teilnehmer haben hier ein gutes Auge und informieren uns oder das Team, wenn ihnen etwas auffällt.
     

  4. Da sein: In einem Notfall sind wir da! Nicht nur wir und unser Awareness-Team, sondern jeder Teilnehmer auf unseren Events ist gebrieft, dass wenn das generelle Stop-Wort “Mayday” fällt, sofort eingegriffen und geholfen wird. Somit kannst du eine Situation sofort und unumgänglich beenden und du forderst damit Hilfe an.
    Dies gilt in allen Notsituationen und kann auch von der dominanten Person verwendet werden.
    Außerdem kannst du auch jeden aus unserem Team jederzeit dazu ansprechen und wir werden helfen, Situationen zu klären.
     

  5. Alles erfassen: Dir ist etwas widerfahren? Vielleicht war es nicht direkt eine Notsituation oder super schlimm, aber irgendwie komisch und unangenehm? Vielleicht ist es dir sogar erst nach dem Event klar geworden? Egal wann, melde dich bitte direkt bei uns. Es gibt hier kein falsches melden und jede gemeldete Situation wird individuell betrachtet und ernst genommen. Wir können die Situation dann nicht mehr ungeschehen machen, aber wir können schauen, wie wir solche Situationen in Zukunft verhindern können. 
     

  6. Maßnahmen ableiten und uns verbessern: Auch wenn wir bereits viel machen, wir versuchen immer besser zu werden. Denn die Sicherheit und das Wohlfühlen aller Teilnehmer ist die wichtigste Vraussetzung eines erfolgreichen Events. Daher ist unser Team in Sachen Awareness geschult und mit euren Rückmeldungen können wir stetig besser werden und noch mehr Aspekte mit aufgreifen. 

So konnten wir schon seit mehr als 5 Jahren erfolgreich und ohne größere Probleme erfolgreiche Events machen, wo alle Menschen sich wohl und zuhause fühlen.

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