Lederfesseln – bequem und doch stabil

Wer bei Fesseln nur an die Hand- oder Fußgelenke denkt, lässt dem gefesselten Partner viel mehr Freiraum als nötig. Natürlich sorgen Seile, Handfesseln oder Handschellen für einen gewissen Grad der Immobilität – aber letztlich doch nur für eine recht leichte Fixierung mit Bewegungsmöglichkeiten … es sei denn, Hand- oder Fußgelenke sind ans Bett, an den Pranger, ans Andreaskreuz oder ein sonstiges Sexmöbel angeschlossen.



Geht man am Wochenende in Fetischkneipen, sieht man oft zumeist gut gebaute Männer, die Ledermanschetten an den Oberarmen tragen. Diese sehen zwar aus, als sollten sie nur den gut trainierten Bizeps bändigen, und wirken, je nach Träger, durchaus als optischer Leckerbissen … aber oft genug sind diese Manschetten tatsächlich für Fesselspiele gedacht und signalisieren das entsprechende Interesse. Natürlich gibt es solche Manschetten auch für die Oberschenkel … und nun stelle man sich das Fesselobjekt der Begierde vor: nackt oder mit Jockstrap bekleidet und mit Fesselmanschetten an Hand- und Fußgelenken sowie Oberarmen und –schenkeln, die nur darauf warten, mit Ketten, Seilen oder Karabinerhaken miteinander verbunden zu werden. Welchem Bondagefan läuft da nicht das Wasser im Mund zusammen – von anderen Körperflüssigkeiten ganz zu schweigen!


Gefütterte, weiche Lederfesseln für Hand- und Fußgelenke sind die optimalen Toys für lang anhaltende Bondagesessions oder Sessions, die mit Bondage beginnen und wer-weiß-wo enden. Durch die bessere Druckverteilung sind sie angenehmer zu tragen als Handschellen und bieten viele unterschiedliche Fesselkombinationen: »Spread Eagle« an den Bettpfosten oder dem Türrahmen, die Hockstellung, bei der die Handgelenke mit den Fußgelenken, auch über Kreuz, verbunden werden und so die »Heckpartie« feil bieten, oder die einfache Fixierung an einem Gitter oder Balken bieten dem Top viele Möglichkeiten, mit dem Bottom zu spielen.


Durch Oberarm- oder Oberschenkelmanschetten erweitert sich die Anzahl der möglichen Stellungen. Nun kann der Bottom, wenn die Handgelenke mit den Oberschenkelmanschetten durch Karabinerhaken verbunden sind, zwar bequem stehen oder laufen, ist aber hilflos ausgeliefert. Kommen nun noch Oberarmmanschetten hinzu, die auf dem Rücken verbunden werden, ist auch die letzte Abwehrmöglichkeit verschwunden. Für den Bottom wird es jetzt unangenehm: Durch das Zurückbiegen der Ellenbogen heißt es plötzlich »Brust raus!«, aber es werden auch Muskelpartien in Anspruch genommen, die noch am nächsten Tag von einer genussvollen Session künden. Oder aber die Fußgelenkfesseln werden im Liegen mit den Oberschenkelfesseln verbunden – die Bewegungsfähigkeit geht gegen Null.





Egal, welche Techniken oder Hilfsmittel zur Anwendung kommen … auch Bondage ist ein Spiel, das sich erst entwickeln muss. Es bedarf einer Konstitution, die auch längere, unbequeme Fesselungen erträgt, es bedarf aber auch und insbesondere der passenden mentalen Einstellung des „Opfers“. Und es bedarf eines aktiven Partners, der BDSM nicht als Gewalt oder gewaltsame Unterwerfung ausübt, sondern zumindest zunächst auf Vertrauen, Lustgewinn und Hingabe setzt. Nur wer sich sicher fühlt, kann geben und nehmen, kann genießen und Lust empfinden, kann sich oder seinen Partner behutsam, aber bestimmt zu neuen Grenzen führen und den Erfahrungshorizont erweitern.


Sehr gute Ledermanchetten haben wir in unserem Shop, selbst entwickelt und nach den besten Anforderungen für Euch herstellen lassen. Probiert Flexibilität und hohe Bequemlichkeit aus mit Manchetten, die sogar für extremen Zug gemacht wurden!

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E-Mail: info@gay-BDSM.club

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