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  • AutorenbildDan Apus Monoceros

Challenging Tripp Evans

Die Gentle Lounge in Berlin - Erlebnisbericht


by Dan Apus Monoceros (Kink und Beziehungscoach)


“Challenge Accepted!” damit ging es los und Tripp hatte die Herausforderung fast 700 Hiebe mit Schlagwerkzeugen meiner Wahl angenommen. Tripp wusste zwar, dass ich sehr sadistisch bin. Er hatte auch schon so immer wieder viele Schläge als Wrestler einstecken müssen. Aber das ist ja auch viel Show dabei. Mit BDSM war er (fast) komplett unerfahren.



Anders die Zuschauer, die Gäste der Gentle Lounge. Sie waren ruhig und sie hatten eine grobe Vorstellung, was auf ihn eingehen könnte. Dieses kleine Muskelpaket hat sich auf etwas eingelassen, wo viele kategorisch nein sagen würden: eine selbst in der BDSM Welt sehr harte Sache. Respekt… oder Dummheit? Schließlich würde er, wenn er verliert, als Ware auf der Gentle Lounge auch an die Gäste angeboten werden. Mal schauen, ob er es schafft!


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Über die Gentle Lounge Die Gentle Loung ist ein regelmäßiges Event des gay-BDSM.club in Berlin, welches im sinberlin stattfindet. Hierbei haben die Teilnehmer die Möglichkeit, ein Einverständnis zur aktiven Misshandlung zu geben, bei Aktivitäten wie CMNM mitzumachen oder sich auf einem Mini-Markt versteigern zu lassen. Zu Anfang des Abends gibt es meistens eine Show oder Live-Demo zu BDSM Themen.


Die nächsten Termine der Gentle Lounge findet ihr unter: www.gay-BDSM.club



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Im sinberlin, einem kleinen, aber sehr gemütlichen BDSM Club in Berlin, findet die Gentle Lounge des gay-BDSM.clubs statt. Drinks, mit gleichgesinnten Reden, den eigenen D/s ausleben und im kinky Rollenspiel aufgehen. Dabei gibt es immer eine Live-Demo oder eine Show. Und für diese hatte ich Tripp gewinnen können. Wie hat er sich aber geschlagen?





Nachdem Tripp die Challenge akzeptiert hatte, musste er erstmal sein Shirt ausziehen und sein Singlet, welches er darunter hatte, wurde von den Schultern genommen. So wurde er in den Bondage Frame in die Spread Eagle Position gefesselt. Von hinten perfekt zu peitschen, aber von vorne genauso zugänglich! Ich schaute ihm in die Augen und fragte, "Ready for some gut punches?”, und so starteten wir mit ein paar Dingen, die er als Wrestler ja bereits kannte. Es folgte eine Backpfeife und ich hatte seine volle Aufmerksamkeit.



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Hinweis:

Impact Play im Besonderen, aber auch die anderen genannten Spielarten, sind riskant und sollten nicht ohne ausreichende Ausbildung und Erfahrung praktiziert werden. Besonders Impact Play kann ernsthafte Schäden bis hin zum Tod verursachen. Der Artikel soll nicht als Spielanleitung verstanden werden und erhebt auch nicht den Anspruch, über die Gefahren aufzuklären. Welche Risiken und Gefahren es gibt, wie man diese minimiert und wie man eine geile Impact Play Session aufbaut, könnt ihr in meinen Kursen lernen.



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Die Zuschauer waren gespannt und los ging es mit einem weichen Flogger auf den Rücken… zum Aufwärmen. Tripp nahm das leicht hin. Ein paar Zuckungen, als es dann mal härter durchgezogen wurde, aber keine Mühe für ihn. Auch nicht, als es dann auf den Hintern ging. Aber es war ja auch nur, um die Durchblutung anzuregen.



Es folgte ein weiterer Flogger. Weniger Schwänze, etwas schwerer. Doch einiges härter, wenn man ihn durchzieht. Aber bevor es damit richtig losging, wurde erst noch der Singlet tiefer gezogen, sodass sein sexy Bubble Butt blank zur Geltung kam. Die Hiebe prasselten auf sein breites Kreuz und seine fetten, knackigen Pobacken, die fast vertikal an seiner schlanken Taille ansetzten und rund und voll entgegen lachten… Die ranzunehmen hat einfach nur Spaß gemacht, wenn sie zuckten. Und wenn sie zu wenig zuckten, ging ich - anstelle abwechselnd - nur noch auf eine Seite und dort immer auf die gleiche Stelle. Tripp spürte, wie der Impact bei jedem Schlag mehr schmerzte und er fing an, sich geil und sexy in seinem Körper zu verdrehen, weil er so hoffte, den Schlägen auszuweichen.


“Ok, wohl noch zu viel Bewegungsfreiraum", dachte ich bei mir und fesselte ihn strenger in den Frame. “Probieren wir es nun mal mit etwas Härterem." Die Reitgerte aus Gummi kam als nächstes. Nicht zu lang und mit einer flachen breiten Spitze, so dass man gut auch auf empfindliche Stellen zielen konnte. Einmal durchgezogen mit etwas mehr Wucht und man hatte einen schönen Abdruck… Und das auf dem bereits warm gespielten und gut gerötetem Hintern und Kreuz. Es folgte der Rosen-Flogger, der zwar weicher, aber mit mehr Gewicht ein eher tiefer gehendes Gefühl erzeugte.


Tripp regte sich gut und versuchte, so weit er konnte, auszuweichen. Dabei hatte er aber immer noch eine gewisse Ruhe. Zwischendurch fragte ich, ob alles ok sei, aber kein Problem. Ja, er ist definitiv ein Maso, der das genießt ;)


Knapp 250 Hiebe hatten wir und Tripp zuckte und stöhnte bei jedem Hieb. Ich fragte nach der Anzahl und er wusste sie korrekt… Gut, ich selber hatte vielleicht auch das ein oder andere nicht korrekt mitgezählt, aber die grobe Zahl stimmte. Ich sollte hier mehr aufpassen, um ihn auch psychologisch etwas mehr herauszufordern, aber ich war mir sicher, dass er physisch hier nachgeben würde.


Etwas Abwechslung: Wieso also nicht mal die Front bearbeiten? Ja, ich bin ein Sadist und das ist auch gut so.


Die Brust war mein erstes Ziel und hier konkret die Nippel. Erstmal sanft, dann fest reingreifen und ja, da war er: Er schaute mir herausfordernd in die Augen und ich konnte geradezu lesen, wie er “Du Arschloch, mach weiter!” schrie. Und das musste er mir nicht zweimal sagen. Aber auch die fette Brust von ihm selbst war mein Ziel und mit einem festen Griff um den Muskel, versenkte ich meine Fingerspitzen am Rand des Muskelgewebes. Ebenfalls eine sehr geile und leicht bis hart schmerzhafte Sache.


Und da waren sie wieder, die herausfordernden Blicke.


Ich nahm die Gerte und ließ sie auf die bereits strapazierten Nippel und Brustmuskel prasseln, so dass ich bereits mit wenig Intensität ein hohes Gefühl erzeugen konnte. Ich sah gerade zu, wie er dies genoss und wie er mich dabei herausfordernd, eine freche Mischung zwischen bettelnd und hassend anschaute. Und weiter ging es!


Dann zwischen den Beinen. Ja, auf die Genitalien, aber auch auf die Innenseite der Oberschenkel. Er versuchte, sie zusammen zu klemmen, so dass ich nicht mehr hin kam, aber ja, ich habe gute Fesselarbeit geleistet und er hatte keine Chance.


Bevor ich mich dann wieder dem Rücken widmete, band ich noch schnell Schwanz und Eier zusammen, ließ ihn etwas auf die Zehenspitzen gehen und befestigte dann das andere Ende des Seils an einem Haken über ihm. Jedes Mal, wenn er nun zucken würde, würde er sich gleichzeitig selbst auch noch die Eier ziehen. Eine tolle Konstruktion :)


Nach diesem kleinen, aber nicht unwichtigen Ausflug zu seiner Front, ging es am Rücken weiter. Da die Front ja mitgezählt wurde, waren wir hier nun schon bei etwas über 300 Schlägen und nach ein paar weiteren Schlägen mit der Gerte auch schon bei 350. Halbzeit! Es wurde Zeit für die bösen Dinge ;)

Die Bullwhip und die Rute standen noch auf dem Plan und ja, ich wollte ihm ja eine realistische Chance lassen, also habe ich sie jetzt erst rausgeholt. Die Bullwhip ist von den beiden zwar nicht die härteste, aber der sehr feine, gezielte und punktuelle Schmerz ist schon etwas sehr Intensives. Kombiniert mit dem lauten Knall, der vor allem psychologisch viel macht, eine ziemlich beeindruckende Kombination. Und ja, seine Zuckungen sprachen für sich.


Ich fragte zwischendurch, ob alles ok sei und ob er noch weitermachen könne. Ohne Probleme.




Über 50 Schläge gingen auf ihn nieder, bis er dann langsam weniger Reaktion zeigte. Ja, es hat eine gewisse Routine begonnen und wenn Tripp etwas konnte, dann war es einstecken. Ich merkte, dass er hier einen guten Headspace hatte, mit der wohl auch noch die nächsten 300 locker einstecken könnte.


So leicht würde ich es ihm aber nicht machen, dachte ich bei mir.


Also wechselte ich zur Rute, die richtig böse war. Gleichzeitig wusste ich aber auch, dass ich vor allem an der Psyche arbeiten muss und ihn zermürben muss, um seine außerordentliche mentale Stärke zu brechen.


Ich kannte dieses Phänomen bereits von einigen anderen Kampfsportlern, mit denen ich gespielt habe. Diese haben häufig solch ein reflektiertes Bewusstsein, vor allem hinsichtlich Schmerz, dass sie richtig schwer zu knacken sind. Aber ich wusste ja, auf was ich mich einlasse und ich kannte Tripp ja von unserer Try-Out Session, wo ich mit ihm getestet habe, bevor wir die Vorführung vereinbart hatten. Entsprechend habe ich mir hier auch einen Plan gemacht.


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Dan Apus Monoceros

Der Autor und hier aktive Part in der Session ist Coach für Kinks und Nicht-Monogame-Beziehungen. Er unterstützt Neugierige und jene, die sich weiterentwickeln wollen bei ihrem Einstieg und Entwicklung in der BDSM-Welt.


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Ein monotoner Rhythmus ist wunderbar zermürbend, vor allem wenn es immer wieder auf die gleiche Stelle geht. Der Sub spürt immer noch den letzten Schlag schwinden und weiß bereits, dass und wann der nächste erfolgt. Dieser Rhythmus kann ihn zur Verzweiflung bringen, weil er es ja nicht verhindern kann und jeder Schlag härter wird. Der Hintern tut weh, die vorhergehenden Schläge sind noch alle zu spüren, es kommt einer drauf, der mehr weh tut als der vorherige und es wird gleich der nächste folgen, der ebenfalls mehr weh tut und dann wieder einer und so weiter.


Bei Tripp musste ich aber anders vorgehen. Er schaffte es dabei, das große Ganze nicht aus den Augen zu verlieren. Er würde es bald schaffen, nur noch 200. So oder so ähnlich waren seine Gedanken. Und diesen Gedanken konnte ich nur brechen, wenn ich aus den noch 200 einen unendlich großen Berg eine never ending story machen würde.


“Wir sind jetzt bei 300. Du zählst rückwärts mit und wenn ich dich frage, nennst du mir die korrekte Zahl. Bist du falsch, fangen wir wieder bei 300 an.” sagte ich ihm. Innerlich wusste ich aber, dass ich dennoch weiter runter zählen würde. Aber das wollte ich ihm bewusst nicht sagen. Es sollte ihn nun psychologisch zermürben.


Gleichzeitig suchte ich mir einen Zuschauer aus, der dies zur Kontrolle ebenfalls tun sollte. So konnte ich mich mehr auf die Reaktionen des Subs konzentrieren. Damit habe ich mir aber ins eigene Fleisch geschnitten. Die Subby-Gewerkschaft hat zugeschlagen und der Zuschauer bestätigt die Zahl von Tripp jedes Mal, selbst wenn ich etwas anderes mitgezählt hatte. Mist! Wir waren schon bei 230 Schlägen und gingen zielsicher auf die 200 zu…. Dabei hatte ich mir ja vorgenommen, ihn bei 300 an die Grenzen zu bringen…


“Machen wir es nun etwas anspruchsvoller und ich zähle selbst mit!"


Klar, hier hätte ich auch schummeln können, aber nein, ich bin hart, aber fair. Naja, oder sagen wir es so, ich kann auch unfair sein, ohne dabei falsche Angaben zu machen. Ich wechselte wieder auf die zwar leichtere, aber wesentlich schnellere und schwerer zu spürende Reitgerte. Mit der konnte ich sehr gezielt schlagen und dies in fast jedem beliebig schnellen Rhythmus.


Und so wie ein monotoner Rhythmus zermürbend sein kann, kann er einen unvorhersehbaren, ähnlichen Effekt haben. Vor allem, wenn man sie mitzählen muss und sie teilweise so schnell sind, dass man sie nicht erfassen kann. Hinzu kommen die verschiedenen Stellen am Körper und so konnte ich es dann hinbekommen, dass Tripp Schwierigkeiten bekam.


“Number!” - “197” - “Correct”

“Number!“ - “178” - “Correct”


Das erste Mal kam er raus bei 164, nach einigen wenigen rhythmischen und dann fast nicht erfassbaren und unvorhergesehenen arhythmischen Schlägen.


“Wrong” - “We start with 220 again” -”Fuck!”


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Über Tripp Evans

Tripp Evans ist ein underground Wrestler, der als kleiner Macho im Kräftemessen gerne mal unterliegt und sich dann auch entsprechend bestrafen lässt. Wer mehr von ihm sehen will, findet ihn auf Twitter unter https://twitter.com/TrippEvans3

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Und dann hatte ich ihn. Ab dem Moment hatte er kein Ergebnis mehr richtig gezählt und er war gebrochen! Wir machten 2-3 Anläufe und jedes Mal musste er wieder bei 220 anfangen zu zählen. In meiner internen Zählung war er aber bereits bei nur noch knapp 80 offenen Schlägen und ich wusste, wenn er jetzt nicht gleich aufgibt, müsste ich mich wohl geschlagen geben und er würde im Anschluss nicht allen Gästen zur Verfügung stehen, was ich aber unbedingt wollte.


“You give up?” - “No!”


20 weitere harte Schläge “Number!” - “I don’t know!” - “220 again and harder!”


Bei eigentlich nur noch 46 offenen Schlägen gab er dann auf, weil er annahm, dass er es nie schaffen würde, korrekt die Schläge runterzuzählen, weil er vielleicht dachte, dass ich cheaten würde. An der wirklichen Leistungsgrenze war er aber definitiv noch nicht!


Ich fesselte ihn los und nahm ihn erstmal in den Arm. Er hatte eine große Leistung vollbracht und ich war sehr stolz auf ihn. Der Deal stand aber (und es war ja auch eine Belohnung für ihn) und so bekam er nach der innigen Umarmung ein Halsband um und er wurde an der Leine den Gästen zur Verfügung gestellt.


Die ersten Anfragen kamen auch schon und er sollte in den nächsten Minuten von gleich 3 Jungs die volle Ladung abbekommen. Er wurde gefesselt, gefickt und rumgereicht zwischen den verschiedenen Gästen und als Boytoy musste er allen zur Verfügung stehen.







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Einvernehmlichkeit & Absprachen

Die Session mit Tripp war abgesprochen, mit seinen Interessen abgestimmt und Stoppwörter wurden vereinbart. Natürlich hat sein Ego ihn angespornt es nicht zu tun, aber er hätte die Session jederzeit abbrechen können. Ganz im Gegenteil fand Tripp die Session und den ganzen Abend aber mega geil und wahrscheinlich würde er bei einer zukünftigen Session noch weiter gehen wollen.

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