Eines der größten Vorurteile beim Petplay ist, dass es sich hier im Wesentlichen um sexuelle Handlungen im Tierkostüm handelt. Das ist (so auch in meiner Erfahrungswelt) nicht unbedingt der Fall. Natürlich lässt sich Sexualität hier hervorragend integrieren, ist aber nicht immer notwendiger Bestandteil, bzw., kann es sich auch einfach schön anfühlen, ohne dass ein Orgasmus stattfinden muss. Ich glaube, dieses Vorurteil resultiert noch aus den sexuellen Bildungsmaßnahmen der 70‘er Jahre, namentlich „Schulmädchenreport“, wo gefühlt in jeder Folge ein dusseliger Lehrer eine Lehrerin als trotteliger Hengst vom Kleiderschrank aus bespringen wollte. Natürlich lädt diese Spielart im Besonderen zu Spott und Höhne ein, da sollten wir BDSM‘er jedoch entspannt drüberstehen, denn im Vergleich wurde jede kleinste Regung des Vanillasexes 100 mal häufiger Opfer einer Vielzahl an Witzen.


Ponyplay ist im Übrigen das meist gefragteste Tierspiel, wenn man vom Petplay redet, jedoch ist die Ausprägung in der Regel von viel mehr Feingefühl und Liebe zum Detail geprägt, als das zuvor erwähnte Beispiel im Schulmädchenreport. Nach meinem persönlichen Empfinden, ist Ponyplay verstärkt im heterosexuellen- sowie homosexuell weiblichen Bereich zu finden, und Dogplay eher bei homosexuellen Männern. Dafür habe ich allerdings keine Belege, denn es ist nur eine Momentaufnahme.


Was meinst Du? Schreib mir, unter kolja@box-magazin.com


Meine Erfahrung ist, dass Dogplay sogar nicht immer eine entsprechende Maskerade benötigt, um zu wirken. Manchmal erwische ich mich oder meine anderen Vanilla-Sexpartner, dass man beim Kuscheln irgendwie wie eine Katze schnurrt oder beim harten Ficken wie ein Schwein grunzt vor Vergnügen. Das darf auch alles sein, je mehr Freiheiten man sich lässt, umso mehr kann man jede Nummer genießen.


Ich mag echt viele Spielversionen, aber richte mich natürlich nach meinen Klienten. Mit meinem treuen Olaf kann ich so manche Hunde-Spiele genießen. Ihm steht Latex ja eh so gut, da gibt‘s dann einfach diese Rubber-Hundemaske von Blackstyle drüber, die irgendwie gefühlt jeder in Berlin besitzt, und manchmal noch ein Plug mit Schwänzchen in den Po und schon ist das Hündchen fertig. Das Schwänzchen sieht übrigens nicht nur „süß“ aus, sondern signalisiert mir auch, wenn Olaf Interesse an etwas hat, oder wenn er Spaß hat, denn dann bewegt er tatsächlich instinktiv seinen Po, und das Schwänzchen wackelt herrlich. Unter uns: ihr müsst Euch um Knieschoner bemühen, denn alle laufen zu Anfang motiviert los und dann schmerzen die Knie viel zu schnell - meist wenn man gerade richtig in Fahrt gekommen ist. Natürlich kann man auch einfach auf allen Vieren laufen, aber die Knie werden trotzdem immer wieder beansprucht.


Für unsere Sitzungen ist nicht immer vorher geklärt, was wir machen, weil wir uns so oft sehen. Er steht dann vor mir und sagt mit einem verschämten Lächeln: „lass Wuffeln“. Ich kann deutlich fühlen, wie sehr er es genießt, wenn er sich in einen Hund verwandeln darf. Er ist eher ein Verschmuster - und weniger ein sexueller Typ. Ihn einfach zu streicheln und ihm das Gefühl zu geben, dass er mir gehört - dass er meiner ist, bedeutet ihm viel mehr als eine durch ihn ausgelöste Ejakulation bei mir. Und tatsächlich lassen sich diese Gefühle besonders gut durch Dogplay ausdrücken. Warum? Weil wir eben mit (unseren) Tieren viel einfacher und deutlicher reden. Man wird zu „etwas Anderem“, wenn man die Hundemaske aufzieht: mal weg von der komplizierten Persönlichkeit, mit ihren Neurosen und Ängsten, sowie auch mit ihren Stärken, komplexen Bedürfnissen und manchmal sich aufdrängendem Kopfkino. Rein in eine Welt, wo man einfach etwas Simpleres sein darf, reduziert auf Grundinstinkte, die wir noch mit der Tierwelt gemeinsam haben. Und das ist wirklich angenehm, denn wir Menschen drängen uns gegenseitig immer wieder auf, unsere Umwelt sowie uns selber in unserer gesamten Komplexität zu verstehen - das erfordert aber Anstrengung. Als Hund braucht man das nicht, sondern man kann seinen Grundtrieben einfach freien Lauf lassen, unter Beachtung seines Herrchens - versteht sich.




Wenn ich alle meine menschlichen Hunde, die ich bisher an der Leine hatte, vergleiche, dann kann ich sagen, dass ich anhand des anfänglichen und simplen „Umhergehen des Hundes“, die Persönlichkeit feststellen kann. Instinktiv will Dein menschlicher Hund das auch, denn er ist ja nun seiner Sprache beraubt worden, also will er sich über andere Wege ausdrücken. Manche tapsen schüchtern ein wenig herum, andere bewegen sich so wenig wie möglich und beobachten, während der nächste wie verrückt umhertollt und sich „pudelwohl“ fühlt.


Na klar werfe ich das Stöckchen, und er bringt es brav zurück. Er macht auch Männchen für mich, was als menschlicher Hund natürlich ein Paradox seinesgleichen ist, trotzdem reizt es mich positiv. Jetzt ist Körpersprache gefragt. Olaf geht weiter runter mit dem Köpfchen, wenn er lieb und devot sein will oder er bäumt sich auf, wenn er andere Dogs sieht. Naja, eigentlich ist er kein wirklicher „Aufbäumer“ - ich muss ihn dazu noch trainieren, denn er ist in seiner Persönlichkeit eher der liebe „Golden Retriever“, und weit entfernt vom „deutschen Schäferhund“. Ich will aber auch mal mit ihm raus, denn ich gestehe, auch ein Exhibitionist zu sein. Daher muss er jetzt lernen, auf sein Herrchen zu hören.


„Olaf, leg dich!“ Mein Hund legt sich brav auf die Seite. „Olaf, mach Männchen!“ In Windeseile nimmt er diese typische Pose ein und seine Hände baumeln ganz süß herunter. „Ich glaub er muss sich bald Dog-Handschuhe holen“, denke ich bei mir. „Olaf, gib Acht!“, und jetzt verharrt er in einer beobachtenden Position: das Schwänzchen im Po wackelt überhaupt nicht mehr. „Olaf, mehr!!!“ sage ich in einem sehr strengen Ton - seine Haltung versteift sich und er schaut sehr aufmerksam umher. Ich bin zufrieden und streichle ihn. Das ist sein Highlight. Aufgekratzt reibt er sich an mir beim Streicheln.


Noch nicht vom Dogplay überzeugt? Na, dann denke doch mal nach: Wenn Dich heute irgendjemand lobt, drängt sich Dir nicht unweigerlich die Frage auf: „Warum macht der das?“, „Meinte er das ernst?“, ,„Ist das nun Schleimerei, weil er dieses oder jenes will?“ oder gar: „Weiß ich selber, dass ich ‘nen schönen Schwanz habe, wie findest Du meine Augen, Junge?“

Im Dogplay ist dies einfach durch das „über-den-Kopf-streicheln“ anzunehmen, denn Du hast Deinem Herrchen grade das Stöckchen gebracht, und ich fand das wirklich süß, wie Du das gemacht hast, und dass Du es überhaupt für mich gemacht hast. Niemand muss sich Gedanken machen, wenn ich zu Dir sage „aus!“, weil ich mit dem anderen Herrchen nett reden will, denn sowas macht man mit Hunden. Die müssen irgendwann mal ruhig sein, und das wissen sie. Ich sehe Olaf dann auch nicht mehr wirklich als Mensch, sondern auch ich fühle, dass er in einer anderen Rolle steckt. Unsere Sprache wird nun irgendwie binär, und wenn das Gefühl für die Rollen einmal wirklich hergestellt ist, dann ist es bei uns so, dass es gar nicht mehr vieler Spiele bedarf, sondern wir können einfach zusammen da liegen. Ich mit einem ganz treuen Hund, der mir seine Treue demonstriert hat, und er ist dicht bei seinem Herrchen, wo er fühlt, dass das Herrchen sein Ankuscheln genießt.


Aber ich will mein Hündchen auch mal „Gassi führen“ - mal was angeben bei den Anderen, und ich weiß, dass mein Hund sich auch gern zeigt.

Darklands ist eines der größten Fetisch Events in Europa mit einem bunten Angebot an

Am Freitag ging es dann los. Mit einigen Freunden teilte ich mir ein AirBnB Zimmer und wir waren ein tolles Team, das mega Laune gemacht hatte.


Die Boot Cruize am Freitag war eher ein Reinfall. Nicht nur dass es durchgängig geregnet hat, sondern auch war sie relativ leer und die Aussicht naja, sie umfasst die Öl und Bier Raffinerie in Antwerpen. Eine Werksführung wäre wohl nicht spannender gewesen. Dafür hatte man aber die Gelegenheit viele der Titelträger und Anwärter für die neuen Titel kennen zu lernen und sich ein wenig mit diesen Auszutauschen. Dies galt sowohl für die Superhelden und Puppys, wie auch Leder, Gummi und die Steife Schwärzer. Diese hatten dann gleich vor Ort auch den ersten Wettbewerb.


Mit einiger Verspätung und einem ganz schönen Chaos bei der Jacke Ausgabe sind wir dann wieder in den Hafen eingelaufen und ich war dann etwas im Zeitdruck um meinen Freunden bei unserer kleinen Pre-Drinking Veranstaltung zu helfen. Mit Freunden aus ganz Deutschland und Europa hatten wir uns hier auf das spätere Event vorbereitet.* Es gab jede Menge zu Essen und Trinken. Als besonderes Highlight hatten wir ein mobiles, aber sehr massives und stabiles Andreaskreuz dabei, wo nach kürzester Zeit die ersten Jungs dran gefesselt waren. Das Besondere hierbei war außerdem, dass man es mit einer Kurbel in sich kippen konnte und somit auch als Bock verwenden konnte. Außerdem hingen schnell dann auch die ersten Jungs unter der Decke und die Peitschen flogen durch die Luft… Normal eben, aber auf jeden Fall viel mehr Spaß, als auf dem Boot ;)



* Da die Preise auf der Darklands leider extrem teuer sind macht es absolut Sinn, vorher ordentlich vorzutrinken! Das System hier ist, dass man sich Chips kauft, wobei einer zwischen 3,33 € und 4 € kostet. Ein kleines Bier oder eine kleine Cola (jeweils 0,2l oder kleiner) gibt es für einen Chip, also zwischen 3,33 € und 4 €. Oder mit Käse überbackene Nudeln oder ein Hotdog für 10-12 €. Obwohl wir jeweils ordentlich vorbereitet waren hatten wir dennoch über 60 € noch zusätzlich für Getränke ausgegeben.


Auf Darklands selber ist es dann so, dass man sich dort zunächst mal einen Spind besorgt um sich umzuziehen. Hier sind sie wirklich super ausgestattet und es gibt ein eigenes riesiges Zelt zum umziehen hierfür!!! Dennoch sind die Spinde manchmal etwas klein und man hat Probleme alles reinzubekommen. Das Freitag abend event war nice. Viele bekannte Gesichter und gute Musik. Darklands hat hierbei zwei Tanzflächen mit Bühnen. Außerdem riesige Darkroom bereiche, die locker das gleiche bis doppelte der Tanzfläche nochmals anbieten. Dabei gab es Darkrooms mit Slings, Spiegeln, Bänken, ein paar Fetisch Möbeln an der ein oder anderen Stelle und auf jeden Fall super verwinkelt und verspielt. Obwohl ich selber nun nicht so der Darkroom Fan bin, muss ich sagen, dass man hier auf jeden Fall jede Menge geboten bekommt und Spaß haben kann. Auch die beiden Bühnen haben sich definitiv sehen lassen können und man hat ein tolles Aufgebot bekommen. Auch die Toiletten waren in einem Top zustand und man konnte relativ schnell eine freie Kabine erhalten. Dies lag sicher auch an den Kontrollen vor den Toiletten.


Nachdem ich am Samstag arbeiten musste, wurde es Freitag abend dann nicht all zu spät für mich. Bereits ab 12:00 Uhr begannen die Proben für die Bühnenshow zu MrSuperheroFetish, wo ich als Bösewicht Spiderman die Kopfhörer raubte (ich mag ja die Bösewicht Rolle ;). Ein paar Stunden später war ich dann Jurymitglied mit dabei und konnte die 5 Kandidaten bewerten. Es war eine mega Show und die Organisatoren haben sich wirklich ins Zeug gelegt und mit viel Kreativität, eine ordentlichen Portion Wahnsinn und mega guter Laune die Kandidaten vor Herausforderungen gestellt, an denen sie ihre “Superkräfte” beweisen konnten. Es waren tolle Kandidaten und die Entscheidung war schwer, aber es wurde ein toller Kandidat, Spider Vers, gefunden. Dieser war bereits als Puppy und Sänger in der Fetisch-Welt bekannt und ist auch in der Furry und anderen Fetisch-Welten unterwegs. Somit ein sehr spannender und vielfältiger Kandidat, der nicht nur dem SuperheroFetisch, sondern auch der Vernetzung von diesem mit anderen jungen Fetischen gut tun wird. Somit geht er in eine ähnliche Richtung, wie wir mit unserer SMash! Party und hoffen, dass sich auch weitere Fetisch Freunde von CosPlay, Puppys, Superhero und mehr in Deutschland wieder regelmäßig zusammenfinden werden.





Natürlich war der Tag für mich erstmal relativ anstrengend (vor allem war die Nacht ja doch kürzer, als gedacht….) und ich war dann froh zuhause mich mal etwas auszuruhen. Lange ging dies aber nicht, da wir dann ja auch bald schon wieder mit dem Predrinking für das Abendevent begonnen haben. Der zweite Abend auf den Darklands war dann nicht weniger lustig, als der erste und wir hatten natürlich jede Menge Spaß.


Am Sonntag war ich dann natürlich erstmal ziemlich CO und eigentlich war geplant, dass wir dann auch bald nach Hause fahren. Nachdem ich aber noch keinen tag auf der Messe verbracht hatte und außerdem die Puppy Europe Wahl nun leider doch nicht online funktionierte, sind wir dann kurzerhand doch noch auf die Messe und sind erst später Heim gefahren. Leider haben unsere Stimmen doch nicht den entscheidenden Unterschied gemacht und Thaly hatte es leider nicht geschafft. Für uns ist er immer noch der Beste und alle Kandidaten haben klasse Arbeit geleistet. Wir gratulieren Trumpet zum Puppy Europe Titel und wünschen ihm viel Erfolg bei der Arbeit!



Man war das ein Sch#$%! als Corona herein brach und wir die Puppy Circuit 2020 absagen mussten. Dabei hatten wir wieder mega spannende Events für noch mehr Puppys, Handler und Freunde organisieren können! Pup Crawl, Talks, Kurse, live Show Acts, gemeinsames Frühstücken, Stadtrundgang, BDSM Events und natürlich die große Pups United Party, dieses Mal sogar in größerer Location und mit größerem Bällebad! Und dann darf das alles nicht stattfinden!? Schließlich hat man da viel Geld, Zeit und Energie reingesteckt und dann sowas :(


Grrrrrrrrrr! = #$%&!


Natürlich hat es erstmal etwas gedauert, bis man die Lage komplett begriffen und akzeptieren konnte. Schließlich ist es ja mein Job gemeinsam mit der Community diese offen, kinky und happy zu halten… Nachdem ich dann aber die ganzen betrübten Gesichter gesehen habe, war mir klar: Da müssen wir was tun!


Somit habe ich dann in kürzester Zeit erstmal sehr viel Technik gelernt und versucht diese zu verstehen! Aber auch ein Team gebildet und mithelfer um mich geschart und kurzer Hand die Puppy Circuit 2020 online gemacht!


An dieser Stelle Dank an alle kurzfristigen Helfer und Unterstützer, sowohl bei der Vorbereitung als auch bei der Umsetzung später!

Bis zum Tag, wo es eigentlich losgehen sollte war noch gar nicht alle online, die Talkgäste waren noch nicht mal alle angeschrieben und die möglichen Teilnehmer hatten erst vage gehört, dass wir nun was online machen werden.


Donnerstag:

Am Donnerstag ging es dann los und bei Thaly in seinem Twitch Talk begann ich über die vorstehende Tage zu berichten. Den gesamten Talk findet ihr hier (Achtung ist recht lang geworden ;)

Teil 1: https://www.twitch.tv/videos/587458489?filter=archives&sort=time

Teil 2: https://www.twitch.tv/videos/587555357?filter=archives&sort=time


Freitag:

Am Freitag wäre eigentlich unser Puppy Community Event mit Talk in Berlin gewesen. Dies konnten wir nun kurzerhand online auf YouTube streamen. Als Gast waren hier dann Thaly, Squall und Robo dabei, die über die “Talk: Entwicklungen in den letzten 12 Monaten” der deutschen Puppy Community berichtet haben, intensiv vor allem über den neuen Verein, Rudels und neue Regeln und Gebräuche in der Community.

Den Talk findet ihr hier: https://www.youtube.com/watch?v=OPiVxKu9SR4



Anschließend fand ebenfalls auf YouTube ein weiterer Talk zum Thema “Puppy-Masken basteln” statt. Sehr spannend und interessant fand ich diesen und er hat die Vielzahl an Masken, von ganz günstig bis superteuer aufgezeigt.

Den Talk findet ihr hier: https://www.youtube.com/watch?v=XY75f8GeQQ4


Im Anschluss ging es in unser erstes Zoom Event, wo uns Pup Linus und Passi aka Pup Rex mit ihrer live Musik erfreut hatten. Ein wenig selber gesungen haben wir dann auch noch, ansonsten einfach zugehört und genossen :)


Im Anschluss hatten wir dann eine offene Gesprächsrunde in einem Zoom Hangout, wo jeder fragen und antworten konnte. Sehr interessante Themen wurden hier aufgegriffen, bis es dann zur Politik kam, da sind sie dann alle ins Körbchen abgehauen *lol*


Samstag:

Am Samstag gab es zunächst einen online Bondage Kurs. Hierbei konnten die Teilnehmer ein Puppy Bondage lernen. Im Vergleich zu unserem ersten online Bondage Kurs, war dieser aber doch eher etwas dünn besucht, was wir wahrscheinlich dem Wetter zu verschulden hatten. Nichts desto trotz hatten wir hier wieder ein super Feedback von den Teilnehmern bekommen. Es muss aber noch etwas an der Konzeption gearbeitet. Das ist nun unser nächstes Projekt!


Anschließend waren wir wieder auf YoutTube, dieses Mal “Talk: Polynormalität vs. Ausgrenzung”, wo Pup Smarty und Hilly Leader über ihre Erfahrungen mit ihrer Identität berichtet haben und wie sie ihre Coming Outs hatten.

Den ganzen Beitrag findet ihr hier: https://www.youtube.com/watch?v=YCwEIJLkSwU


Anschließend hatten wir die Wuffelspiele und in einem Zoom-Room konnte jeder Teilnehmer verschiedene Aufgaben zur Geschicklichkeit und zum Hundeverhalten durchführen. Die Gewinner konnten dann bei einer Verlosung am Ende der Circuit mitmachen! Das Event war sehr lustig und hat gut Laune gemacht :)


Anschließend war dann Zeit für Zoom-Disco und unser online DJ Pup Nemo hat uns tolle Musik über einen live Kanal gebracht und alle Puppys haben sich gemeinsam im Takt der Musik bewegt. Manche mit Schwazlicht, Nebelmaschine, tollen Outfits und mehr. Und jeder der wollte hatte auch mal den Spot bei Zoom bekommen und durfte sich vor der Cam mit seinen besten Tanzschritten zeigen. Natürlich nur wer wollte und nur aus Spaß :)


Erschöpfend ging somit dann der dritte Tage zu Ende.


Sonntag:

Am Ostersonntag hatten wir dann zunächst wieder einen YouTube Talk, diesmal mit Julian, MrLeatherHamburg2019, und Stephan, MrLeatherBavaria2019. Es ging um die Frage, wie BDSM, Fetisch und Pupplay eigentlich zusammen passt. Ob die Puppys in die Lederszene integriert sind oder ob sie diese übernehmen werden… Und was eigentlich mit den anderen Sachen so ist ;)

Den ganzen beitrag findet ihr hier: https://www.youtube.com/watch?v=D85RRpDUBUk


Anschließend hatten wir dann die zweiten Wuffelspiele, diesmal mit dem Motto: Body & Brain. Dabei galt es ein Wuffelquiz, liebevoll moderiert von Pup Stupsi, zu lösen und Sonderpunkte mit sportlichen Aufgaben zu gewinnen. Auch hier konnten die Teilnehmer wieder an der Verlosung teilnehmen.


Der größte Wuffel-Contest kam dann aber erst noch am Abend, nämlich das Top-Wuffel, moderiert und geleitet durch Pup Smarty und Frauchen Wiebke. Es gab tolle Posen und tollen Gear zu sehen. Der Gewinner überzeugte aber vor allem durch seine verspielte Art. Auch hier konnten die Teilnehmer wieder bei der Verlosung teilnehmen.


Montag:

Am Montag war dann der Tag der Verlosung und beim gemeinsamen Zoom-Frühstück wurden die Gewinner gezogen. Es gab ein Ticket für die Puppy Circuit 2021, ein Jahr Mitgliedschaft im Puppy Verein und einen online Bondage Kurs zu gewinnen. Außerdem testen wir die Break-Out-Room Funktion von Zoom, wodurch die Teilnehmer sich in einzelnen kleinen Gruppen besser kennen lernen konnten. Ebenfalls ein sehr gelungenes Event!


Natürlich darf auch kein Gruppenfoto fehlen! Diesmal als Collage zusammengestellt!






Fazit:

Die Puppy Circuit war total anders, alles erwartet und man kann es nicht leugnen, nicht vergleichbar mit einem realen Treffen! Aber in anbetracht der Möglichkeiten und der notwendigen Einschränkungen absolut erfolgreich und schön, was auch von den Teilnehmern bestätigt wurde… Inspiriert hierdurch haben sich einige Teilnehmer zusammengefunden und eigene Puppy Events in Zoom-Räumen gestartet.


Wir freuen uns, dass wir wenigstens etwas Freude und Nähe in diese sonst so distanzierte und traurige Zeit bringen konnten! Wir bedanken uns bei allen Teilnehmern und freuen uns Euch bald wieder real sehen zu dürfen, spätestens aber zur Puppy Circuit 2021 in Berlin :)


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Events: siehe Eventbeschreibung / read event description

E-Mail: info@gay-BDSM.club

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